Workshop Runen – Materialkunde #3

Workshop Runen - Materialkunde #3Workshop Runen Materialkunde #3: Kokosnuss

Energiesammler

Tatsächlich ist die Kokosnuss keine echte Nuss, sondern eine Steinfrucht. Als Basismaterial für Runen ist die Schale der Kokosnuss weniger gut geeignet. Der Energiefluss ist eher träge, die Abgabe geringer als bei anderen Materialien. Und doch hat sie eine Eigenschaft, die sie für Runer sehr interessant macht: Sie ist ein Energiesammler.

Bild: Schalen und Kerzenständer aus den Schalen von Kokosnüssen. Solche Gerätschaften können bei der Runenarbeit als Energiesammler genutzt werden. Sie unterstützen die Runenarbeit in energetisch ungünstigen Umgebungen.

Diese Eigenschaft ist auch von Bäumen bekannt. Nutzt ein Runer längere Zeit ein und dieselbe Stelle in der Nähe eines Baumes zum Meditieren, aber mehr noch für die Runenweihe oder schamanische Reisen, bleibt ein Teil der Energie (nennen wir es mal die Restenergie) in dem Baum zurück. Wer selbst sein Wissen über Runen weitergibt, nimmt seine Schüler mit an diesen Platz, um ihnen den Einstieg in die Runenarbeit zu erleichtern. In der Nähe solcher Energiesammler ist die Verbindung zu den Runen nicht besser, wir würden sie aber als direkter bezeichnen.
In einer Wohnung oder Werkstatt werden viele Arbeiten, wie z.B. das Zuschneiden und Schleifen von Runenstäben durchgeführt. Dort ist die Belastung durch Elektrosmog jedoch recht groß. Möbel bestehen nicht mehr aus Holz, sondern aus Spanplatten und es gibt mehr künstliches als natürliches. Mit dieser Einschränkung müssen wir in unserer Zeit einfach leben. Mit der Kokosnussschale gibt es die Möglichkeit, einen Energiesammler auch in solcher Umgebung zu nutzen.

Verwendung

Die Kokosnuss besteht aus drei miteinander verwachsenen sogenannten Karpellen. In jeder Karpelle befindet sich an einem Ende ein Keimloch. Bei den Kokosnüssen, die wir in Deutschland z.B. im Lebensmittelhandel zu kaufen bekommen, sind die beiden äußeren Schichten (Exokarp und Mesokarp) bereits entfernt, das Fruchtfleisch ist nur noch von der Steinschale (Endokarp) umgeben. Diese ist ca. 4-5 mm dick und sehr hart.

Zum Öffnen sägt man die Steinschale mit einer Eisensäge entlang einer gedachten oder aufgezeichneten Linie auf. Dabei muss man sehr vorsichtig vorgehen. Durch die gewölbte Form und große Härte der Steinschale kann man leicht abrutschen und sich verletzen! Alternativ kann man auch mit der flachen Seite eines Hammers entlang der Linie ringsherum auf die Schale schlagen. Dadurch entsteht ein Riss und die Schale kann aufgehebelt werden.

Schalen aus Kokosnuss eignen sich zum Beispiel sehr gut, um darin maschinell bearbeitetes Holz in Bernsteinbruch zu lagern, um es wieder für die Runenarbeit verwendbar zu machen.
 
 
 
Siehe auch den Beitrag zu unseren Buch Deine RunenReise
 
 
Bild: Workshop Runen – Materialkunde #3 | © Rewa Kasor
 
 

Das könnte dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.