Story zu Clíodhna – die Hexe von Gleann an Phéine

Story zu ClíodhnaBevor es mit der eigentlichen Serie losgeht, verschaffen wir uns mal einen Überblick über die Story zu Clíodhna – die Hexe von Gleann an Phéine. Die Handlung spielt in einem Tal, hoch oben im Norden. Dort, wo die magischen Kräfte des Landes allgegenwärtig sind. Wo Geister durch die Wälder streifen und wo jeder Schritt ein Schritt in die Anderswelt sein kann. Dort, wo das Leben oftmals der Kampf ums nackte Überleben ist.

Bild: Cliodhna ruft die Mondgoettin an

Dieses Tal ist die nördliche Grenze jeglicher Zivilisation. An seinem südlichen Ende liegt ein kleines Dorf: Gleann an Phéine. Fionnula, die Dorfhexe, spirituelle Führerin und lebenserfahrene Beraterin der Menschen, ist schon sehr alt. Als ihr Ende naht, bleibt ihr keine andere Wahl, als die Geschicke des Dorfes in die Hände einer Fremden zu legen: Clíodhna, die junge Hexe aus dem Süden.

Story zu ClíodhnaDie Aufgabe, vor der Clíodhna steht, erscheint ihr schier unlösbar. Die Dorfbewohner begegnen ihr mit Zurückhaltung. Sie sind es gewohnt, die Ratschläge einer alten, weisen Frau zu befolgen. Auf die junge Hexe zu hören, fällt ihnen schwer.

Bild: Beim Handfasting – Clíodhna erwirbt sich den Respekt der Menschen

Doch Clíodhna ist stärker, als man es ihr zutrauen mag. Auch wenn es Momente gibt, in denen sie selbst an sich zweifelt: Ihr eiserner Wille führt sie weiter und sie verfügt über mächtige Magie. Zuerst sind es die jungen Menschen im Dorf, die von der selbstbewussten Frau mit dem trockenen Humor begeistert sind. Nach und nach setzt sie sich durch und festigt ihre Position. Sie nimmt ihre Verantwortung ernst und die Menschen erkennen, wie sehr sie sich für alle einsetzt.

Story zu ClíodhnaClíodhna muss sich jedoch nicht nur die Achtung und den Respekt der Dorfbewohner erkämpfen. Uralte, magische Mächte beherrschen das Tal und in den Bergen des Nordens lauern tödliche Gefahren.

Bild: Die andere Hexe

Weit oben im Tal, im Niemandsland, wo die Berge beginnen und das Gelände karg wird, lebt eine andere Hexe. Niemand (außer möglicherweise Fionnula) hat jemals von ihr gewusst. Sie scheint darauf aus sein, Clíodhna mit ihrer eigenen Magie auf Schritt und Tritt entgegenzutreten. Will sie Clíodhna vernichten oder steckt etwas ganz anderes hinter ihrem Verhalten?

In ihrem Kampf um die Gemeinschaft und ihr eigenes Glück wächst Clíodhna über sich hinaus. Und dann gibt es da ja auch noch Rórdán, den stattlichen Gehilfen des Dorfschmieds.

Fazit

Die Story zu Clíodhna – die Hexe von Gleann an Phéine ist einfach und überschaubar. Trotz der für deutsche Ohren gewöhnungsbedürftigen Namen behält man leicht den Überblick. Vielleicht sollten wir den einen oder anderen Filmemacher aus „good old Germany“ nach Finnland schicken. Da können sie noch was lernen.

Zu guter Letzt noch eine Frage an den Autor der Geschichte, Thorsten Renk: Warum hast du die Geschichte so aufgebaut, wie du es getan hast und was war deine Intention?

Thorsten Renk:Ich beschreibe die Geschichte gerne als aus drei großen Strängen gewoben. Der erste Strang ist das, was in jeder Folge passiert. Eine (oft magische) Herausforderung die Clíodhna meistern muss. Hier ist jede Folge für sich abgeschlossen.
Der zweite Strang zieht sich durch alle Folgen hindurch und handelt von den Menschen im Dorf, ihrem teilweise harten Leben, ihren Hoffnungen, Träumen und ihren Entscheidungen im Moment einer Herausforderung. Im Vordergrund steht da sicher die Beziehung zwischen Clíodhna und Rórdán. Aber daneben existieren für den aufmerksamen Zuschauer auch viele kleine Nebenstraenge. So zum Beispiel die traurige Geschichte von Siofra oder die Beziehung zwischen Ailbhe und ihrer blinden Schwester Caoimhe.
Als dritten Strang der Geschichte schließlich sehe ich die Natur selbst und ihre Veränderung mit den Jahreszeiten. Jede Folge ist klar an einer bestimmten Stelle im Jahreskreis eingebettet, und das prägt auch die Stimmung des Films. Genauso wie die Art wie die Geschichte sich entwickeln kann. Und es ist uns immer ein Anliegen da den Bildern Raum zu geben.


Und jetzt – endlich – kommt, wie versprochen, Katharina zu Wort. Gemeinsam mit Thorsten berichtet sie über die Entstehung der Serie. Und es gibt auch schon mal ein paar tolle Szenen zu sehen!

 


 
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Bilder „Story zu Clíodhna“: © HakalaFilm, weitere Informationen sind auf der Website Science and Fiction von Thorsten Renk erhältlich

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